Regionalkonferenzen mit Amts- und Mandatsträgern diskutieren Neuausrichtung der Partei
Die Republikaner setzen ihre Neuaufstellung im engen Dialog der Funktionsträger mit der Parteibasis fort. Am 21. und 22. November 2009 fanden zwei Regionalkonferenzen in Frankfurt und in Burghagel im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben statt. In Burghagel trafen sich am Sonntag knapp hundert Funktionsträger und Kommunalpolitiker der rechtsdemokratischen Partei aus den Landesverbänden Bayern und Baden-Württemberg, um in Anwesenheit des Bundesvorsitzenden Rolf Schlierer und der geschäftsführenden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Uschi Winkelsett mit ihren Landesvorsitzenden Johann Gärtner (Bayern) und Ulrich Deuschle (Baden-Württemberg) über Lage und Zukunft der Republikaner zu diskutieren. Der stellvertretende Bundesobmann der österreichischen FPÖ Karl Schnell und ein Vertreter der Auslandsorganisation der Schweizerischen Volkspartei (SVP) überbrachten den Konferenzteilnehmern Grußworte. In Frankfurt hatten am Vortag bereits Amts- und Mandatsträger der Landesverbände Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen getagt.
„Die ganz normalen Leute, die noch nicht von der politischen Schweinegrippe infiziert sind, wünschen sich eine Politik, wie FPÖ und Republikaner sie machen", sagte Karl Schnell, zugleich Salzburger Landesobmann der FPÖ und Klubobmann im Salzburger Landtag, in seinem Einführungsvortrag. Neben der Verbesserung von Strukturen und Außendarstellung der Partei wurde insbesondere die Ansprache neuer Wähler-Zielgruppen gefordert, namentlich der vom Steuer- und Umverteilungsstaat ausgebeuteten Mittelschicht, von Mittelständlern und kleinen Selbständigen, sowie von Jung- und Nichtwählern und von assimilierten und gut integrierten Ausländern. Die Änderung oder Ergänzung des Parteinamens durch einen Namenszusatz wurde intensiv diskutiert. Wiederholt geäußert wurde der Wunsch, Regionalkonferenzen zum verbesserten Dialog von Parteiführung und Basis künftig häufiger durchzuführen.
Die Regionalkonferenzen wurden vom Bundesvorstand der Republikaner beschlossen, um im Vorfeld des für Ende März geplanten Parteitags den Amts- und Mandatsträgern ein Forum zur Diskussion und Einbringung ihrer Anliegen und Verbesserungsvorschläge zu geben. Auf der Tagesordnung des Parteitags, der in Nordrhein-Westfalen stattfinden soll, sollen eine umfassende Erneuerung des Parteiprogramms, um die Republikaner neu zu positionieren und neue Zielgruppen besser ansprechen zu können, und Neuwahlen stehen.
Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle
Pressemitteilung Nr. 66/09 vom 23.11.09